Angebot

Ihr Orchester, Chor oder sonstiges Ensemble hat den Wunsch seine eigene CD zu produzieren?

audiomitschnitt.de bietet hochwertige Tonaufnahmen von akustischen Ensembles und Chören im Bereich München und Umgebung an. Diese Tonaufnahmen können entweder in Form einer eigenen Aufnahmesession, welche viel Zeit für musikalische Ausarbeitung und Optimierung bietet, entstehen oder als Live-Mitschnitt während eines Ihrer Konzerte.

Die Leistungen im Detail

Alle unsere Aufnahmen werden im Mehrspursystem erstellt. Dies bedeutet, dass jedes Mikrofon als einzelne Spur aufgezeichnet wird. Das Zusammenmischen der einzelnen Mikrofonsignale zu einem Stereo-Summen-Signal erfolgt also erst im Nachhinein der Aufnahme. Dies hat den großen Vorteil, dass dadurch eine umfangreiche Nachbearbeitung und auch Veränderungen in der Balance jederzeit möglich sind. Beispielsweise kann so im Nachhinein das Verhältnis von Orchesterklang zu Chorklang verändert werden.
Eine eigene Aufnahmesession hat den großen Vorteil, dass sie ausreichend Zeit für musikalische Optimierungsarbeit bietet. Einzelne Passagen können mehrmals und auch in unterschiedlichen Interpretationen aufgenommen werden. Im Anschluss an die Aufnahme kann dann eine "optimale" Version zusammengeschnitten werden.
Eine deutlich weniger zeitintensive Alternative zur Aufnahmesession ist der Live-Mitschnitt eines Ihrer Konzerte. Auf Wunsch kann natürlich die Generalprobe auch schon mitgeschnitten werden. Jedoch ist darauf zu achten, dass sich teilweise die Akustik eines Konzertsaals oder einer Kirche je nach Anzahl der Besucher drastisch verändern kann. Ein Zusammenschneiden von Generalprobe und Konzert ist deshalb nicht immer möglich.
Wir kümmern uns natürlich auch um die anschließende Nachbearbeitung der Aufnahme. Die Nachbearbeitung nimmt meist deutlich mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Aufnahme. Beispielsweise kann eine Aufnahme, welche bei einer eigens dafür veranstalteten Aufnahmesession entstanden ist, durchaus aus über 100 Schnitten bestehen. Teilweise werden einzelne Takte ersetzt. Der Schnitt ist jedoch nur ein Teil der Nachbearbeitung. Vor dem Schnitt müssen die einzeln aufgenommenen Mikrofonsignale zu einem Stereo-Summen-Signal abgemischt werden. Erst dann ist eine Wiedergabe auf einer Stereoanlage oder Smartphone möglich. Als letzter Schritt steht dann noch das sogenannte Mastering an. Dabei wird das abgemischte Stereo-Summen-Signal nochmals klanglich optimiert und der Pre-Master, welcher dann zur Freigabe an den Kunden geschickt wird, erstellt.
Jede CD, die produziert wird, muss bei der GEMA gemeldet werden. Auch wenn kein GEMA geschütztes Material darauf enthalten ist und damit keine Lizensierungskosten fällig werden, ist der GEMA Tonträger-Herstellungsbogen auszufüllen und an die GEMA zu übersenden. Sofern Sie sich mit diesen teilweise recht komplizierten Formularen nicht selbst auseinandersetzen wollen, übernehmen wir diese Aufgabe für Sie gerne. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.
Gerne erstellen wir für Sie das passende CD-Label, Inlay und Booklet. Dabei gehen wir natürlich auf Ihre Vorstellungen ein. Konzertplakat-Designs oder Logofarben können aufgegriffen werden. Sofern Sie jedoch eine eigene Grafikerin an der Hand haben oder Sie selbst die Drucksachen erstellen möchten, übersenden wir Ihnen natürlich die genauen Druckspezifikationen.
Bevor größere Stückzahlen vervielfältigt werden, erhalten Sie stets ein einzelnes Probeexemplar bzw. Vorabdrucke. So können Sie beurteilen, ob das Endprodukt der CD Ihren Vorstellungen entspricht. Die Vervielfältigung wird von einem externen Presswerk bzw. Kleinserien-Vervielfältigungsunternehmen durchgeführt.

Die Aufnahme

Aufnahmen werden meist in Räumen, welche zur Musik der Aufführung passen und klanglich geeignet sind, durchgeführt. Beispielsweise nimmt man sakrale Musik oftmals in einer Kirche auf. Dies hat den Vorteil, dass schon ein authentischer und zur Musik passender Klang durch den Raum erzeugt wird. Dieser Raum muss dann in der Nachbearbeitung nicht „künstlich“ kreiert werden und ist demnach noch realitätsnäher.

Sofern es sich bei der Aufnahme um einen Konzert-Live-Mitschnitt handelt, ist dabei ein wesentlicher Aspekt, das eigentliche Konzert möglichst wenig zu beeinträchtigen. Es ist also nicht vorteilhaft, die gesamte Bühne mit Mikrofonen vollzustellen und somit den optischen Eindruck für den Konzertbesucher zu verschlechtern. Es sollten einige wenige und vor allem sorgfältig platzierte und unauffällige Mikrofone verwendet werden, um ein authentisches Klangbild zu schaffen. Allerdings soll natürlich trotzdem die Möglichkeit bestehen, die Aufnahme später musikalisch umfangreich nachbearbeiten zu können. Für diese Zwecke setzen wir meist ganz feine und unauffällige Kapselverlängerungen aus der Schoeps Colette Serie oder der Neumann KM100 Serie ein. Diese Mikrofone werden auch meist bei Fernsehübertragungen verwendet, da sie durch ihre unauffällige Bauweise das Bild am wenigsten stören.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzen wir meist ein sogenanntes Hauptmikrofon (je nach Raum unterschiedliches System) mit zusätzlichen Stützmikrofonen ein.

Zum besseren Verständnis dieser beiden Begriffe werde ich sie hier näher erläutern:

Wie der Name Haupt-Mikrofon schon sagt, ist dieses Mikrofon das hauptsächlich verwendete Mikrofon. Es handelt sich beim Hauptmikrofon um ein Stereomikrofon, welches meist durch spezielle Positionierung von zwei entsprechenden Einzelmikrofonen entsteht. Dieses Hauptmikrofon wird zentral vor dem aufzunehmenden Ensemble positioniert und erfasst so das Klanggeschehen, inklusive dem Raumeindruck, umfassend.
Für den Stereoeffekt sind dabei zwei Effekte verantwortlich: Der Pegelunterschied (Intensitätsstereofonie), Laufzeitunterschied (Laufzeitstereofonie) und die Kombination dieser beiden. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedenste Stereo-Mikrofonanordnungen durchgesetzt, welche von den meisten Rundfunkanstalten bis heute so angewendet werden.
Laufzeitstereofonie: AB-Mikrofonierung
Intensitätsstereofonie: XY-Mikrofonierung, MS-Mikrofonierung
Kombination: ORTF, NOS
und viele Weitere....
Ein Stützmikrofon ist ein einzelnes Mikrofon, welches zusätzlich zum Hauptmikrofon aufgestellt wird. Das Mikrofon wird im Gegensatz zum Hauptmikrofon recht nahe am Klangkörper positioniert, wodurch dieses Instrument bzw. der Sänger recht laut und direkt aufgenommen wird. Bei einer größeren Aufnahme mit Orchester, Chor und Gesangssolisten werden beispielsweise meist Stützmikrofone für den Chor, die Solisten und einige "recht leisen" Instrumentengruppen aufgestellt.
Oftmals kommt die Frage auf, warum für eine gute Stereo-Tonaufnahme überhaupt mehr als zwei Mikrofone benötigt werden. Der Konzertbesucher hat doch auch nur zwei Ohren. Dadurch müssten doch zwei Mikrofone eigentlich ausreichend sein?
Sofern das Ensemble perfekt ausbalanciert ist und der Raum sehr gut klingt, können tatsächlich auch mit nur zwei Mikrofonen schon recht gute Ergebnisse erzielt werden. Jedoch gibt es vor allem bei größeren Ensembles einige Gründe, warum man zusätzlich zum Hauptmikrofon sogenannte Stützmikrofone einsetzen sollte:
 
  • Alleine durch die Aufstellung des Ensembles, die leider häufig durch den Raum und den fehlenden Platz beeinflusst wird, kann ein Ungleichgewicht im Klang des Hauptmikrofons entstehen. Der Chor steht bei fast allen Tonaufnahmen hinter dem Orchester. D.h. der Abstand von Hauptmikrofon (welches aus Platzgründen meist knapp hinter dem Dirigenten positioniert wird) zu Orchester ist deutlich geringer, als der Abstand vom Chor zum Hauptmikrofon. Um nun die Möglichkeit zu haben, die Balance zwischen Orchester und Chor zu verändern, stellt man in die Nähe des Chores zusätzliche Stützmikrofone auf (z.B. für jede Stimmgruppe ein Mikrofon). Dies bietet bei der Nachbearbeitung deutlich mehr Raum für musikalische Nachbearbeitung, da die Balance einzelner Instrumente/Chor/Solisten im Nachhinein noch angepasst werden kann
  • Durch die näher aufgestellten Mikrofone kommt außerdem mehr Brillianz und Präsenz in die Aufnahme. Dadurch verbessert sich die Sprachverständlichkeit des Chores oder der Solisten. Auch Atemgeräusche oder der Anstrich von Streichinstrumenten sind wichtige Klangkomponenten, die vom weit entfernten und mit hohem Raumklang behafteten Hauptmikrofon unzureichend aufgenommen werden
  • Im Gegensatz zum Konzertbesuch fehlt bei der Wiedergabe einer Tonaufnahme der visuelle Eindruck. Oftmals stehen Solisten bei einer Solopassage auf und erzeugen dadurch die visuelle Aufmerksamkeit des Besuchers. Dadurch konzentriert sich das menschliche Gehirn auf den Solisten und hebt so automatisch den Solisten hervor und lässt ihn präsenter und lauter wirken. Da bei Tonaufnahmen dieser Effekt nicht hervorgerufen werden kann, muss man in der Lage sein, beim Abmischen der Aufnahme den Solisten gegenüber dem restlichen Klangkörper hervorzuheben. Dies ist nur dann möglich, wenn vor dem Solisten ein Stützmikrofon positioniert wird und dadurch der Pegel dieses einzelnen Mikrofons getrennt von den anderen Mikrofonen geregelt werden kann.
Jedoch gibt es zu beachten, dass jedes weitere Mikrofon in einer Tonaufnahme auch Probleme mit sich bringen kann. Da durch das zusätzliche Stützmikrofon gegenüber dem Hauptmikrofon der Klang des Instrumentes/Chores/Solisten doppelt aufgenommen wird, jedoch durch die Schallgeschwindigkeit das Signal zu unterschiedlichen Zeitpunkten beim Stützmikrofon bzw. Hauptmikrofon ankommt, kann es bei der Überlagerung (zusammenmischen) der beiden Signale zu Klangverfärbungen kommen. Diesen Effekt nennt man Kammfiltereffekt.
Das heißt, dass eine Aufnahme nicht unbedingt besser wird, sofern man mehr Mikrofone verwendet. Durch unüberlegtes und falsches Aufstellen kann der Klang einer Aufnahme mit vielen Mikrofonen eher drastisch verschlechtert werden. Daher sollte man Stützmikrofone nur verwenden, wenn man sich diesen Gefahren bewusst ist und genau weiß, wie man sie zu positionieren hat, um solche klangverschlechternde Effekte zu verhindern.

Kosten einer Aufnahme/CD-Produktion

Jede Aufnahme ist unterschiedlich. Daher können wir hier keinen Pauschalpreis für eine CD-Produktion nennen.

Um einen Preis für Ihr individuelles Projekt zu erfragen, füllen Sie einfach unser Anfrage-Formular aus. Wir werden uns mit Ihnen schnellstmöglich in Verbindung setzen und Ihnen ein unverbindliches Angebot zusenden.

Hinweis: Zu den reinen Aufnahmekosten kommen immer die Gema-Lizenzbeiträge dazu. Diese werden direkt von der Gema eingezogen bzw. in Rechnung gestellt. Mehr Informationen dazu finden Sie unter GEMA.

Noch Fragen?

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